Die Story oder „was wäre, wenn …?“

Bevor das Schreiben losgehen kann muss man sich Gedanken über die Geschichte machen, die erzählt werden soll. Ich selber bin ein planerischer Schreiber, sodass es mir leichter fällt, wenn ich vorher jede Menge Notizen, Listen und Ideen niedergeschrieben habe. Dem ersten Kapitel von „Fast Fiction“ folgend, habe ich mir also Gedanken über die Geschichte gemacht, die erzählt werden soll. Doch wo anfangen?

Eine tolle Möglichkeit, die ich in einem Schreibseminar kennengelernt habe, ist die Frage: „was wäre, wenn … ?“

  • Was wäre, wenn der Erdkern immer heißer wird und die Erdoberfläche erhitzt?
  • Was wäre, wenn jemand in die Zukunft reiste, aber nicht mehr nach Hause könnte?
  • Was wäre, wenn ein Gamer in die Welt eines Rollenspiels gezogen würde?

Diese Fragetechnik lässt sich unendlich oft wiederholen. Solange bis man als Autor die Frage gefunden hat, die einen am meisten interessiert oder zu der einem spontan etwas einfällt.

Heute schon draußen gewesen? Die tollsten Geschichten lassen sich sprich-wörtlich auf der Straße finden. Es können Gesprächsfetzen sein, die einen inspirieren. Ein verfallen Haus, aus dem eine Geistergeschichte wird. Vielleicht führt die Wut über Schlaglöcher auch zur Revolte durch Autofahrer. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wenn man für die eigene Geschichte vielversprechende Ideen hat, so kann man über die Prämisse nachdenken. Die Prämisse ist ein einziger Satz, der den Kern der Geschichte wiedergibt. Für manche Autoren ist es schwierig eine Geschichte in einem Satz einzufangen. Man kann ruhig mit drei oder vier Sätzen anfangen und dann formuliert man soweit um und neu, bis man zu diesem einen, wichtigen Satz kommt. Den Satz, auf dem eine ganze Geschichte aufbaut.

Zu diesem Zeitpunkt sollte man sich ebenfalls Gedanken über das Genre und die Zeit, in der die Geschichte spielen soll, machen. Diese zwei Elemente bestimmen immerhin was für eine Geschichte am Ende entstehen wird.

Ich freue mich über jeden Kommentar, Grüße und Anregungen.

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