Im Dunkel der Nacht [08.05.2006]

Der Weg ist dunkel,
Ich gehe allein.
Hinaus in die Finsternis,
Die sich um mich schließt.
Alter Freund !
Wispert es an mein Ohr.
Ja, ich bin zurück.
Zurück in jenem Mantel,
Der mich schützend wärmt.
Zurück an jenem Ort,
Der mich fliegen lässt.
Zurück bei jenem dunklen Gefährten,
Der mir meinen Weg weist.
Zurück bei jenem Freund,
Der mein Innerstes versteht.

Finsternis, die mich sehen lässt
Erhoben gegen das blendende Licht
Ich genieße deine Anwesenheit.
Möge die Nacht doch niemals enden.
Es ist spät.
Bald musst du wieder gehen.
Ich bin immer bei dir !
Deine Worte trösten mich.
Bald bin ich wieder einsam
Unter den Menschen.
Kannst du nicht bleiben?
Schweigen.
Ich verstehe.
Es muss wohl Schicksal sein,
Dass sich unsere Wege trennen.
Doch wir sehen uns wieder !

Der Morgen graut.
Ich höre sie schon, die Leute
Ihre Worte, scharf wie Messer,
Beginnen an meinem Mantel zu schneiden
Finsternis. Ruhe. Geborgenheit.
Das alles ist vorbei.
Warum kannst du nicht bleiben?
Meine Worte verstummen.
Mein Geist verschließt sich.
Ich muss zurück.
Eines Tages, wenn du entschläfst,
werden wir immer zusammen sein !

Du verabschiedest dich.
Wir werden uns wieder sehen.
Heute Nacht.
Vielleicht für immer…

Ich freue mich über jeden Kommentar, Grüße und Anregungen.

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