Es war einmal… der Affen- und Vogelpark Eckenhagen

An einem Wochenende bin ich zusammen mit meiner Familie im Affen- und Vogelpark von Eckenhagen gewesen. Hier kann man auf Tuchfühlung mit Tieren gehen und seine Angebote sind besonders auf Kinder zugeschnitten.

Es gibt einen kleinen Streichelzoo, mit Ziegen. Die musste ich natürlich füttern – allerdings kam es nicht dazu. Schon kurze Zeit nach Betreten des Geländes hat mir eine Ziege den Beutel mit Futter entrissen. Alles lag auf dem Boden verstreut und im Nu war ich von glücklich Ziegen umgeben, die fleißig futterten. Danach schnappten sie sogar nach meiner Tasche.
Verschiedene Vogel Volieren sind so groß, dass man diese betreten kann. Das Füttern der Tiere ist auch möglich! Ich habe einige tolle Bilder geschossen, nur hatten die Kleinen keinen Hunger am frühen Nachmittag.
Den Abschluss bildeten zwei große Gehege für Totenkopf- und Berberaffen. Letztere darf man füttern, aber beide haben sich an den Menschen gewöhnt und lassen sich streicheln. Die Berberaffen hatten frischen Nachwuchs – besonders süß.
Mein persönliches Highlight an diesem Tag war der Kakadu „Mäxchen“. Ein super liebes Tier, dass sich sogar an den Füßen streicheln ließ, wenn es am Gitter des Käfigs hing. Mäxchen singt und tanzt mit Vorliebe, wenn Kinder dabei sind und mitmachen. Als er „hallo“ sagte, war ich hin und weg. Es hat mich wirklich Mühe gekostet, weiterzugehen.

Hier könnt ihr ein Video (nicht meins), auf Youtube sehen.

Ganz unerwartet kamen mir abends Bilder in den Kopf und schon in Kürze hatte ich Ideen für eine Kindergeschichte – was wäre, wenn Diebe versuchten Mäxchen zu entführen?

erdmännchenWürden die wachsamen Erdmännchen die Eindringlinge rechtzeitig entdecken?

voegelWie reagierten die vielen Vögel, wenn einer ihrer Freunde in Gefahr geriete?

berberaffenLießen die Berberaffen kriminelle Eindringlinge so einfach in ihrem Revier wildern?

ziegenUnd wie passen die Ziegen in die Geschichte?

Alles fügte sich nach und nach quasi von selbst zusammen. Ich muss mir noch die Zeit nehmen, einen Plot zu entwickeln, doch die Idee, ein Kinderbuch zu schreiben, ist geboren!
Ich teile dieses Erlebnis hier mit euch, weil ich der Meinung bin, dass man zwar gute Geschichten im kleinen, dunklen Keller schreiben, aber nicht finden kann.

Für alle Leser, die nun auf komische Gedanken kommen:

  • Nein, ich werde niemals ein Tier oder sonst-was aus einem Tierpark mitnehmen/entführen
  • Nein, dieser Beitrag stellt keine Aufforderung dar, solches zu tun

Mein Aufruf an alle Autoren: geht raus und lasst euch inspirieren! Unsere Geschichten liegen sprichwörtlich auf der Straße.

Ich freue mich über jeden Kommentar, Grüße und Anregungen.

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