Gelesen: Drachenstarke Abenteuergeschichten

Gebundene Ausgabe: 80 Seiten

Verlag: Ernst Kaufmann

Auflage: 1 (1. August 2017)

ISBN-13: 978-3780662873

Vom Hersteller empfohlenes Alter:
5 – 7 Jahre

Preis: 12,95 EUR

Aufmachung des Buchs

Der Buchtitel und das dazugehörige Bild können ein wenig verwirren. Einen Drachen gibt es nur in einer der Geschichten. Vielmehr sieht man hier die Helden verschiedener Texte. Die Bilder im Buch sind im gleichen Stil gemalt.

Inhalt

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Sammlung verschiedener Geschichten, unterschiedlicher Autoren. Hierdurch sind alle Texte abwechslungsreich. Manche spielen in der Gegenwart, andere in der Vergangenheit, ebenso sind manche reine Fantasiegeschichten, während andere in der Realität spielen könnten. Darüber hinaus haben alle Autoren ihren eigenen Erzählstil.

Umsetzung

Das Buch ist vor allem für Jungen geschrieben und die Auswahl der Geschichten spiegelt das wider. Man begegnet u.a. Piraten, Wikingern, Gespenstern und Rittern. Mal geht es um die Jagd nach dem großen Abenteuer, in anderen Geschichten wiederum um die Suche nach einem Schatz.

Zu jeder Geschichte gibt es ein großes, buntes Bild. Sie sind schlicht gehalten und nicht überladen, trotzdem gibt es bei allen von ihnen ansprechende Details zu entdecken.

Die Geschichten sind hin und wieder einfach nur unterhaltsam. So fragen sich zwei Gespenster in Ausbildung, ob sie um Mitternacht nun spuken oder spucken sollen und man Köpfe oder doch eher Knöpfe rollen lässt. Sowas passiert schnell, wenn die Tinte im Lehrbuch verwischt.

Andere Texte haben einen ernsten Hintergrund. So versucht ein junger Pirat zu verschleiern, dass bei ihm daheim alle in Hängematten, anstatt in richtigen Betten schlafen und es keine Treppen zwischen den Etagen gibt, sondern Kletterseile. Er fürchtet, dass sein Freund ihn ablehnen könnte, wenn er merkt, dass es bei ihm nicht „normal“ zugeht. Mit Überraschung lernt er, dass Fremdartigkeit  spannend sein und Interesse wecken kann.

Ähnlich geht es einem kleinen Gespenst, das niemanden zum Spielen hat und auf einen Vampir trifft. Obwohl sie unterschiedlich sind, finden sie schnell Dinge, die ihnen gemeinsam Spaß machen, wie das Poltern in der Küche oder das Herunterrutschen auf Treppengeländern.

Die Geschichten sind jeweils um die vier Seiten lang. Das (Vor-)lesen dauert nicht lange, sodass sie sich als Gute-Nacht-Geschichten eignen oder einfach zwischendurch gelesen werden können.

Fazit

Das Buch ist rundum gelungen. Es ist unterhaltsam, regt aber auch immer wieder zum Nachdenken an, besonders wenn es um das Miteinander und Freundschaft geht. Die Texte sind abwechslungsreich und spannend. Kinder können sich so jeden Tag auf eine neue Geschichte freuen.

5 von 5 Sternen

Leseprobe und Erwerbsmöglichkeit gibt es beim Verlag

Der Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Gelesen: Tinka Stinka zeigt es allen

Autorin: Klara Kamlah

Gebundene Ausgabe: 32 Seiten

Verlag: Ernst Kaufmann

Auflage: 1 (1. August 2017)

ISBN-13: 978-3780662910

Vom Hersteller empfohlenes Alter:
4 – 10 Jahre

Preis: 12,95 EUR

Aufmachung des Buches
Das Buch hat einen Hardcover Umschlag. Die Seiten sind stabil – wenn man sein Kind umblättern lassen möchte, kann man das gerne machen. Das Papier ist matt, nicht glänzend. Hierdurch reflektieren die vielen farbigen Bilder deutlich weniger Licht, was die Betrachtung angenehmer macht.

Umsetzung
Themen wie Andersartigkeit und Mobbing und wie man damit umgeht, sind immer aktuell. Kinder begegnen ihnen im Alltag. Dieses Buch greift das Thema Ausgrenzung aus der Sicht eines Außenstehenden auf. An der Seite von Max erfährt man wie Tinka, ein Stinktier, gehänselt wird.

Dass die Geschichte aus der Sicht von Fuchs Max erzählt wird, eröffnet meiner Meinung nach verschiedene Blickwinkel auf die Situation. Es geht nicht nur darum, wie sich ein Mobbingopfer fühlt oder was es gegen seine Situation tun kann, auch das Umfeld wird in die Betrachtung einbezogen.

Max hängt Vorurteilen nicht nach, im Gegenteil. Er selber kann keinen Geruch bei Tinka feststellen, weshalb er gar nicht erst in die Hänseleien einstimmt. Für ihn ist sie einfach eine neue Mitschülerin, die er kennenlernen möchte. Doch Torben sieht das anders. Seiner Meinung nach stinken Stinktiere und schnell stimmen die anderen Tierkinder in die Hänseleien ein. Max fühlt sich schrecklich, denn er sieht wie verletzt Tinka ist und er macht sich Vorwürfe, nicht mutig genug zu sein, um den anderen zu sagen, dass das was sie tun falsch ist.

Die Bilder sind detailreich. Egal ob in der Klasse, wo einige Kinder Zahlen und Notizen aufschreiben, während andere Papierflieger kreisen lassen oder draußen auf dem Schulhof, wo mit Eicheln gespielt wird. Es gibt vieles zu entdecken.

Fazit
Das Buch ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Max zeigt Kindern, dass sie sich selbst eine Meinung bilden sollten, anstatt Vorurteilen nachzuhängen und das es manchmal Mut braucht, um nicht tatenlos zuzusehen, wenn jemand ausgegrenzt wird.

5 von 5 Sternen

Leseprobe und Kaufmöglichkeit gibt es beim Verlag

Der Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Gelesen: Mucker & Rosine – die Rache des ollen Fuchses

9783407821669Autorin: Kristian Andres

Gebundene Ausgabe: 161 Seiten

Verlag: Beltz & Gelberg

Auflage: 1 (30. September 2015)

ISBN-13: 978-3407821669

Vom Hersteller empfohlenes Alter:
6 – 8 Jahre

Preis: 13,95 EUR

Das erste Buch „Mucker und Rosine“ habe ich nicht gelesen. Das ist für diesen Band auch nicht notwendig. In der Geschichte erfährt der Leser, dass der Fuchs im vorhergehenden Buch geschrumpft und mit einer Silvesterrakete Richtung Mond geschossen wurde. Es ist also klar, warum er Rache üben möchte. Auch wenn der Titel es vermuten lässt, steht die Rache des Fuchses nicht im Vordergrund.

Aufmachung des Buches
Das Hardcover Buch ist durchweg bunt bebildert. Die Schrift ist größer und es sind ausreichend Abstände zwischen den Zeilen vorhanden, sodass auch Kinder das Buch gut lesen können.

Umsetzung
Ein roter Faden fehlt in diesem Buch. Es handelt sich eher um die Aneinanderreihung verschiedener Geschichten, die nichts miteinander zu tun haben. Der kleine Drache lernt zu Beginn des Buches fliegen und später bringt ihm Rosine das Lesen bei.
Tante Heidi kommt zu Besuch und will ihren Putz Fimmel ausleben. Durch Zufall erlebt sie, wie die Zauber vom Bären auf ihren Staubsauger wirken und will ihn dazu überreden, ihre Staubsauger zu verzaubern, damit sie diese verkaufen kann.
Der Fuchs wurde vor knapp einem Jahr geschrumpft und mit einer Silvesterrakete Richtung Mond geschossen. Diesen hat er natürlich nicht erreicht und so streift er wieder durch den Wald, mit dem Wunsch erneut groß zu sein und sich an den anderen Waldbewohnern zu rächen. Einen Plan hierfür hat er nicht. Er führt Nacktschnecken an, die ihn durch den Wald tragen. Und später befiehlt er Förstern, ihn zu Mucker zu bringen und diesen „weg zu pusten“. Allerdings kommt in diesem Moment der Zauberbär vorbei und sagt dem Fuchs, dass dieser verschwinden soll, was selbiger auch tut.
Das Buch ist durchgängig bunt bebildert. Teilweise nehmen diese eine ganze Seite ein und weisen viele Details auf. Sie sind auf jeden Fall mehr als einen Blick wert.
Schwierigkeiten habe ich mit dem „Turbo“. Die Eule wickelt sich immer wieder einen Turban – richtig benannt wird dieser leider nicht.
„Sie äugte die Regale ab[…]“ S. 39. Der Duden kennt beäugen – abäugen ist ihm unbekannt.
Gerade weil Kinder die Sprache erst noch erlernen müssen, finde ich es wichtig, dass zutreffende Begriffe genutzt werden.

Fazit
Ein paar nette Geschichten zum Vorlesen oder Selberlesen, aber leider fehlt ein roter Faden. Man erfährt etwas über das Leben der Waldbewohner, während die Geschichten Höhepunkte leider vermissen lassen. Auch der Fuchs – immerhin im Titel des Buches benannt – spielt nur eine Nebenrolle. Die Auflösung des Konflikts mit ihm ist enttäuschend.

3 von 5 Sternen

Leseprobe und Kaufmöglichkeit gibt es beim Verlag

Gelesen: Hotel Wunderbar

9783864292521Autorin: Anna und Barbara Fienberg

Gebundene Ausgabe: 144 Seiten

Verlag: Tulipan Verlag

Auflage: 1 (19. August 2016)

ISBN-13: 978-3864292521

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 – 11 Jahre

Preis: 13,00 EUR

Inhalt

Mika ist der Sohn eines Hotelbesitzers. Eines Tages im Winter trifft er auf einen Obdachlosen und bietet ihm einen Platz zum Schlafen an. Mit der Zeit kommen neue Hilfsbedürftige hinzu und er gibt sich alle Mühe, Betten herzurichten, Frühstück zu machen und alles geheim zu halten. Selbst als die Schule wieder anfängt, verzichtet er auf Schlaf und Freizeit, um zu helfen. Im Gegenzug findet er neue Freunde, die sein Leben bereichern.

Umsetzung

Der Einstieg ins Buch ist eher traurig. Der Leser erfährt, dass Mikas Mutter vor einiger Zeit gestorben ist und sich der Vater von diesem Schlag nicht erholt hat. Er verbringt wenig Zeit mit seinem Sohn und stürzt sich in die Arbeit. Weihnachten geht an ihm gänzlich vorbei. Mika belastet das.

Die Figuren sind alle authentisch und jede hat ihre Eigenheiten. Teddy hat ein gemütliches Wesen. Seine Freundin Käthe hingegen redet sehr viel und ist schnippisch. Herbert hingegen drückt sich sehr vornehm aus. Durch diese unterschiedlichen Figuren wird die Geschichte lebendig und spannend.
Besonders liebenswert ist Silvester. Ein junger Hund, der noch nicht stubenrein ist, aber dafür gerne kuschelt.

Die s/w Bilder sind sehr detailliert.

Mikas Lieblingsspiel ist „Hase und Jäger“. Eine Spielanleitung dazu gibt es am Ende des Buches

Fazit

Ein spannendes Buch über Selbstlosigkeit und Menschlichkeit. Den Einstieg finde ich ein wenig schwermütig, aber die tollen Figuren überzeugen von Anfang an. Und die Botschaft hinter der Geschichte ist großartig.

5 von 5 Sternen

Leseprobe und Bestellmöglichkeit gibt es beim Verlag

Gelesen: Der Sternenhase

978-3864292750Autor: Martin Klein

Gebundene Ausgabe:
36 Seiten

Verlag: Tulipan Verlag

Auflage: 1 (1. August 2016)

ISBN-13: 978-3864292750

Vom Hersteller empfohlenes Alter:
4 – 6 Jahre

Preis: 17,00 EUR

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Gelesen: Noch 24 Mal schlafen … Die schönsten Adventsgeschichten

978-3845815107Autoren: diverse

Gebundene Ausgabe: 80 Seiten

Verlag: arsEdition

Auflage: 1 (30. September 2016)

ISBN-13: 978-3845815107

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 5 – 12 Jahre

Preis: 9,99 EUR

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Gelesen: Die kleine Hummel Bommel feiert Weihnachten

9783845816456Von:Britta Sabbag, Maite Kelly

Gebundene Ausgabe: 32 Seiten

Verlag: Ars Edition

Auflage: 1. (18. Oktober 2016)

ISBN-13: 978-3845816456

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4-6 Jahre

                                                                                             Preis: 12,99 EUR
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Schreibwettbewerbe im Dezember ’16

Hallo alle zusammen. Wer nicht gerade im NaNoWriMo steckt oder vielleicht gerade während des Wettbewerbs Ausschreibungen sucht, mag hier eine große Auswahl finden. Ich kann leider weder für Vollständigkeit, noch Korrektheit aller Daten garantieren. Lest daher bitte immer die Bedingungen der Wettbewerbsveranstalter. Und nun ran an die Tasten / Füllfederhalter / Bleistifte / Kulis oder was ihr sonst so zum Schreiben nutzt.

Viel Erfolg!

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Gelesen: Starke Geschichten zum Lesenlernen

starke-geschichtenAutor: diverse

Gebundene Ausgabe: 80 Seiten

Verlag: Carlsen

Auflage: 1 (29. April 2016)

ISBN-13: 978-3551315335

Vom Hersteller empfohlenes Alter:
6-8 Jahre

Preis: 3,99 EUR

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Ich schreibe für Euch

Wie kam ich zum Schreiben?

In der Realschule habe ich mich das erste Mal an Gedichten versucht, aber erst mit dem Schreiben eines kleinen Theaterstücks, als Aufgabe im Deutsch-Leistungskurs, kam ich wirklich zum geschriebenen Wort.

Es entstanden zahlreiche, fürchterliche Gedichte und hin und wieder auch Perlen, die meine Klassenkameraden, Freunde und Familie, aber auch lose Bekannte begeisterten.

Ich begann Kurse zu besuchen, was ich bis heute sehr gerne mache. Und mit der Zeit fingen andere Teilnehmer an, meine Geschichten zu loben, zu sagen, dass sie in die Öffentlichkeit sollten. Und mit der Idee meines eigenen Buches, entstand auch die Idee, über das Schreiben und Geschriebenes zu berichten. Ich spekuliere nicht auf einen Bestseller. Mein Lohn sind die Freude an der Arbeit und die Rückmeldungen von Menschen, denen meine Texte gefallen.

Und was habt Ihr davon?

Für Schreiberlinge

  • In naher Zukunft werde ich Sachbücher rund ums Schreiben, Marketing allgemein, Pressearbeit, Zeitmanagement, etc. veröffentlichen. Ich habe hierzu schon einige Bücher gelesen. Manche waren wirklich gut, aber viele kann man getrost im Regal stehen lassen (Klappentexte führen oft in die Irre). Ihr sollt umfassende Informationen bekommen, damit Ihr diejenigen Bücher auswählen könnt, die euch tatsächlich bei Eurem Schriftstellerdasein helfen.
  • Zu oben genannten Themen will ich aus meiner Praxis berichten. Ich besuche selber vielfältige Seminare und habe auch schon erfolgreich Presseartikel versandt. Ich möchte meine Erfahrungen mit Euch teilen.
  • Ich werde euch über die Ergebnisse themenbezogener Schreibseminare unterrichten. Was haben wir Teilnehmer gelernt? Was funktioniert? Was nicht? Vielleicht erhaltet Ihr so neue Sichtweisen.
  • Und monatlich gibt es meine Listen zu Wettbewerben, Stipendien, Preisen, etc. Denn nur Übung macht den Meister.

Für Leseratten

  • Ich bespreche seit diesem Jahr vermehrt Bücher – hauptsächlich Kinderbücher. Manche sind Rezensionsexemplare, andere wiederum gewonnen und einige gekauft. Ich bin die 08/15 Kommentare auf Internetportalen Leid, auf denen ein „Super Buch. Kann ich nur empfehlen!“ zum Kauf anregen soll. Ich will so über ein Buch berichten, dass Ihr am Ende alle Informationen habt und wisst, warum Ihr es kauft – oder eben nicht. Woher das Buch stammt ist für mich zweitrangig, deshalb erhaltet Ihr ehrliche und unabhängige Meinungen. Ich erfreue mich am Text, nicht am Verlag. Und seriöse Verlage kommen auch mit schlechten Bewertungen zurecht.
  • In Zukunft möchte ich Euch auch einen Blick hinter die Kulissen gewähren. Wo kommen meine Ideen her? Was beschäftigt mich rund ums Schreiben? Auf welche Barrieren treffe ich? Welche Projekte (auch mit anderen Autoren) stehen an?
  • Immer mal wieder stelle ich Gedichte und Geschichten online. Sie sollen Euch Freude bereiten und den Alltag einen Moment vergessen lassen.

Passt beides in ein Blog oder sollten es zwei werden? Das weis ich noch nicht. Manches wird sich ändern, weil ich meine Internetpräsenz umbauen möchte. Ob das neue Konzept funktioniert, wird sich zeigen.

Nun meine Frage an Euch: Haben meine Vorstellungen für dieses Blog einen Mehrwert für Euch? Worüber sollte ich schreiben, damit Ihr sagen könnt, „dieses Blog ist interessant“?

Ich bin schon jetzt gespannt auf Eure Antworten.