Archiv der Kategorie: Schreibliteratur

Handungsmatrix und Personenregister im Heftroman

Zur Vorbereitung auf meinen eigenen Groschenroman habe ich mir ein Buch aus dem Autorenhausverlag gekauft. „Heftromane schreiben und veröffentlichen“ von Anna Basener. Das Buch ist interessant beschrieben und informiert über die Abläufe bei denjenigen Verlagen, die regelmäßig neue Hefte herausbringen.

Ich persönlich habe mir nicht zum Ziel gesetzt meine Geschichte bei Cora oder Kelter unterzubringen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich Heftromane für trivial halte – ganz im Gegenteil. In jedem Heftroman steckt viel Recherche, etwas das mich selbst überrascht hat. Egal ob idyllische Heimatromane, Arzthefte oder Geschichten über den Adel: alle Heftromane müssen authentisch sein. Man muss die Orte kennen, um sie genau beschreiben zu können. Kennt- nisse über Fachbegriffe und Etikette sind ebenso unabdingbar. Nach lesen dieses Buches ist mein Respekt für Heftromanautoren gestiegen.

Im dritten Kapitel widmet sich Anna Basener dem „wie“. Sie stellt die einzelnen Teile einer Geschichte vor, die ineinander gewebt werden wollen: Figuren, Orte, Sprache, das obligatorische Happy End und viele weitere. Dabei stellt sie Tech- niken vor, die man auch für größere Buchprojekte nutzen kann.

Sie beschreibt das Muster eines Heftromans mit der Handlungsmatrix.

  1. Zwei Personen treffen aufeinander und verlieben sich
  2. Jemand oder etwas steht dieser Liebe entgegen
  3. Ein Ereignis tritt ein, dass den Konflikt beseitigt
  4. Das Paar kann endlich zusammen sein

In einem Heftroman ist die Anzahl von Figuren übersichtlich. Um sich einen Eindruck zu verschaffen und nicht durcheinanderzukommen schlägt sie ein Personenregister vor. Dort werden nur die wichtigen Eckdaten festgehalten.

  • Name
  • Alter
  • Beruf
  • Aussehen
  • Eigenheiten
  • Ansichten

Es handelt sich hierbei um eine Kurzliste als praktische Hilfe fürs Schreiben. Eine ausführliche Charakterisierung für die Protagonisten ersetzt sie nicht.

Endlich erfolgreich schreiben

Immer wieder kommt sie: die Schreibblockade. Als Autor fragt man sich dann, was man machen kann. Die Wörter wollen einfach nicht fließen. Oder man findet sich in einem Tief wieder und hat keine Lust zu schreiben. Bei anderen Gelegen-heiten sieht ein Schreibprojekt riesig aus und man wagt sich kaum heran. Dabei kommen wir unserem Ziel nur dann näher, wenn wir den Stift in die Hand nehmen oder in die Tasten hauen, bis der Text fertig ist.

„Es ist nicht genug, zu wissen,
man muß auch anwenden;
es ist nicht genug, zu wollen,
man muß auch tun.“
– Johann Wolfgang von Goethe

Um ein Ziel (Text) in die Realität umzusetzen braucht man manchmal nur einen kleinen Schubs. Das Buch „Günter, der innere Schweinehund: Ein tierisches Motivationsbuch“ von  Stefan Frädrich hilft, den inneren Schweinehund auf Trab zu bringen. Ich habe das Buch gelesen und die Quintessenz daraus ist für mich: Ein glückliches Leben ist ein erfolgreiches Leben. Durch positive Gedanken und eine geordnete Herangehensweise kann man (beinahe) jedes Ziel erreichen. Das Buch lässt sich nicht nur auf das Schreiben anwenden. Es geht um ein Werk, dass zu einem erfüllteren Leben führen will. Indirekt sollte das jedem Autor zugutekommen.

Meine neuen Schreibbücher sind da

Schreiben erfordert nicht nur Fantasie, sondern auch jede Menge Handwerks- zeug. Jetzt war es wieder soweit – ich habe zwei neue Bücher zum Thema Schreiben bestellt. Die Bücher sind mittlerweile angekommen. Zu beiden Büchern gibt es – wenn sie gelesen sind – eine ausführliche Rezension.

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal am NaNoWriMo teilgenommen und bin gescheitert. Das soll anders werden und deshalb will ich eine Novelle in 30 Tagen schreiben. Ob Denise Jadens „Fast Fiction – A Guide to Outlining and Writing a First-Draft Novel in Thirty Days“ mir helfen wird, werde ich auspro-bieren. Wahrscheinlich nicht im November, aber das Jahr hat glücklicherweise 12 Monate.

Ein Feld, das mich immer schon interessiert hat und in dem ich schon eine Kurz- geschichte verfasst habe, ist die Kinder- und Jugendliteratur. Jetzt bin ich stolzer Besitzer des Buches „Kinder- und Jugendbuch schreiben und veröffentlichen“ von Heidemarie Brosche.